Die Welt des Bauens – ein stetiger Wandel

 

 

Das Spektrum der Bauwelt ist breit gefächert und in der Tiefe stark verzweigt. Neue Materialien, Techniken und Bauweisen werden entwickelt um den immer höher werdenden Anforderungen gerecht zu werden. Die Ökologie und Ökonomie der Projekte und Bauwerke wird geplant, realisiert und durch Überwachung optimiert.

 

Grundsätzlich kann man das Bauen in zwei Hauptsparten unterteilen, Neubauten sowie Altbauten. Die Neubauten wurden in den letzten Jahren durch die Wirtschaft und die Banken gefördert und erlebten einen Aufschwung. Jedoch bieten die Altbauten und das Bauen im Bestand weiterhin ein gewichtiges und langfristiges Tätigkeitsfeld. Die Preise für Grund und Boden steigen, da das Angebot an Bauland abnimmt. In Ballungszentren und Ballungsräumen werden Umbauten, Sanierungen und Renovierungen dauerhaft und wiederholend durchgeführt.

 

Bei der Planung von solchen Bauvorhaben muss sorgfältig und zielorientiert vorgegangen werden. Bei den wenigsten Projekten können Arbeitsvorgänge kopiert oder übernommen werden. Standardisierte Abläufe sind selten durchführbar und Konzepte nicht, beziehungsweise nur bedingt, erstellbar. Änderungen der statischen Systeme, Nutzungsänderung von Räumen, Erneuerung der Haustechnik, Verbesserung des energetischen Konzepts, sowie das weitere Zusammenspiel einzelner Komponenten machen das Bauen im Bestand sehr komplex und vielschichtig. Umweltgerechtes Bauen mit Baustoffen, welche langfristig die Ressourcen schonen, ist erstrebenswert. Rechtliche Vorgaben müssen berücksichtigt und eingehalten werden. Dabei dürfen die Wünsche und Ziele der Bauherrschaft nicht beschränkt werden oder gar verloren gehen.